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Projektzusammenfassung

Coworkation setzt sich aus „Co“ (=zusammen), „Work“ (=Arbeit) und „Vacation“ (=Urlaub) zusammen und beschreibt einen neuen Trend im Spannungsfeld zwischen Arbeit und Urlaub. Coworkations sind organisierte Reisen oder fest eingerichtete Destinationen, die eine inszenierte Balance zwischen Urlaub und Arbeit in der Gemeinschaft ermöglichen. Die Grenzregion (Bayern, Tirol) kann von den NutzerInnen von Coworkations profitieren, indem junge, kreative Menschen, z.B. aus den alpennahen Metropolen, neuen Input in die Region bringen und eine Vernetzung zur lokalen Bevölkerung und zu lokalen Unternehmen stattfindet. Neue Wirtschaftskreisläufe entstehen, bestehende Angebote (z.B. Coworkingspaces und Hotellerie) können durch das Thema vernetzt werden. Der Programmraum mit seinen ruhigen, abgelegenen aber voll erschlossenen Gegenden bietet ideale Voraussetzungen, um das Thema Coworkation zu erarbeiten und in weiterer Folge zu positionieren.

Ziel des Projektes CoworkationALPS ist es die ländliche Regionen im Programmgebiet ganzheitlich zu stärken und die Lebensqualität für alle zu verbessern. Zudem entsteht ein neues Image, was die Programmregion für die Vermarktung z.B. bei der Anziehung neuer Arbeitskräfte nutzen kann. Die Aktivitäten werden während der Projektlaufzeit auf das Programmgebiet Bayern-Tirol fokussiert. Eine Ausweitung der Aktivitäten in andere Alpenregionen zu einem alpenweiten Netzwerk wird über das Projektende hinaus angestrebt.

Die Projektumsetzung beinhaltet das Entwicklen einer Dachmarke, Analysearbeiten zum Thema Coworkation, den Aufbau einer Plattform zur Darstellung des gesamten Angebots im Programmgebiet, den Netzwerkaufbau durch die Vereinsgründung, Angebotsschaffung und -bündelung sowie die Entwicklung von beratenden Tätigkeiten durch ein Expertennertzwerk für Kommunen und sonstige Einrichtungen, wie zum Beispiel Tourismusverbände. Der Output des Projekts ist anhand des zu gründenden Vereins, sowie der umgesetzten Pilotprojekte messbar.